Vor dem Abbau muss eine Lagerstätte zunächst durch Schächte und Strecken zugänglich gemacht werden. Das untertägige Streckennetz eines größeren Bergwerks ist gewöhnlich rd. 100 bis 150 km lang.

Während alte Strecken abgeworfen werden, müssen immer wieder neue Strecken aufgefahren werden, sei es mit Hilfe der Bohr- und Sprengarbeit oder mit Vortriebsmaschinen.

Sogenannte Vollschnittmaschinen, die ähnlich wie der Tunnelfräser im Anschauungsbergwerk einen kreisrunden Streckenquerschnitt in das Gestein schneiden, sind besonders leistungsfähig.


Doch der ältere und vergleichsweise kleine Tunnelfräser macht bereits deutlich, dass umfangreiche Vorleistungen erbracht werden müssen, bevor der eigentliche Vortrieb beginnen kann.

Von daher lohnt diese Art der Vortriebstechnik nur, wenn besonders lange Strecken aufzufahren sind.






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Deutsches Bergbau-Museum . Am Bergbaumuseum 28 . 44791 Bochum
Infoline: 01805 - 877234 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz der dt. T-Com)
Tel.: +49-(0)234-5877-0
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