Die flözartigen Steinkohlenlagerstätten werden hierzulande im Langfrontbau abgebaut. |
Der Abbauraum heißt Streb und erreicht heutzutage eine Länge von rd. 200 m bis weit über 400 m. An seinen Enden ist der Streb jeweils von einer Abbaubegleitstrecke begrenzt.
Der 80 m lange Hobelstreb des Anschauungsbergwerks in einem flachgelagerten, 2 m mächtigen Kohlenflöz dokumentiert den Stand der Ausbau-, Gewinnungs- und Versatztechnik der 1950er und 1960er Jahre.
Einzelstempelausbau stützt das Hangende und hält dadurch den Streb offen.
Ein Kohlenhobel löst die Kohle an der stempelfreien Abbaufront schälend aus dem Flözverband und lädt sie auf einen robusten Kettenkratzförderer.
Der ausgekohlte Hohlraum hinter dem Streb wird maschinell mit taubem Gestein verfüllt. Das Verfüllmaterial gelangt durch eine Mittelstrecke zur Blasversatzanlage.
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