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Der einzigartige Charakter des Deutschen Bergbau-Museums liegt in der Verbindung von innovativem, leistungsfähigem Forschungsinstitut und lebendigem, kreativem Museum. Die Forschung im DBM dokumentiert und bewertet umfassend die Entwicklung und Geschichte des Bergbaus als "Urproduktion" der Menschheit und unverzichtbare Notwendigkeit bis in die Gegenwart hinein. Zeugnisse und Leistungen des Bergbaus werden als historische Objekte innerhalb der menschlichen Kulturgeschichte und somit als zu schützendes Kulturgut verstanden. Das DBM betreibt Forschungen in zwei großen Themenbereichen: Forschungsschwerpunkt A: Geschichte und Technik des Montanwesens Forschungsschwerpunkt B: Kulturgut-Management Die unterschiedlichen Forschungstätigkeiten innerhalb der beiden Schwerpunkte sind durch chronologische, regionale oder thematische Kriterien in Forschungsfelder und Kernthemen gegliedert. Die Forschung wird im DBM durch qualifizierte Mitarbeiter in den Forschungsbereichen Montanarchäologie, Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Bergbautechnik, Informationssysteme sowie Denkmalschutz/Materialkunde vorangetrieben. Das "Montanhistorische Dokumentationszentrum" umfasst - unter gemeinsamer organisatorischer Leitung - das Bergbau-Archiv, die Bibliothek und Sammlungen aus den Bereichen Geowissenschaften, Bergtechnik sowie (Ethno-) Archäologie. Materialkundliche Problemstellungen werden mit Hilfe eines gut ausgestatteten Labors mit moderner instrumenteller Analytik bearbeitet. Das DBM gibt die Schriftenreihe "Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum" (bislang 90 Bände) und die beiden Periodika "Der Anschnitt" und "METALLA" heraus. "Der Anschnitt" ist die weltweit führende Zeitschrift für Montangeschichte, "METALLA" veröffentlicht naturwissenschaftlich ausgerichtete Themen nicht nur aus dem Arbeitsbereich des DBM. Das Deutsche Bergbau-Museum ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. und des Wissenschaftsforum Ruhr. |
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