„El Chile andino“ – Das indigene Nordchile


Was macht man eigentlich an der Uni? Wie sieht ein Sprachstudium aus? Einen anschaulichen Einblick in das Sprachstudium und das Land Chile bot das Kooperationsprojekt zwischen dem Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Für das Proseminar über „El Chile andino“ am 1. Juni, um 10 c.t. – an der Uni sagt man dies für 10:15 Uhr – wurde der Seminarraum in den Vortragssaal des Deutschen Bergbau-Museums verlegt.

Die beiden Romanistik-Studentinnen Mary Darling Schneider und Desirée Friedrich stellten das indigene Nordchile vor. Dabei geht es um die alteingesessenen, indigenen Sprachen „quechua“ und „aymara“, aber auch um wirtschaftliche Aspekte wie die Salpeterindustrie, die Salitrera, des „Großen Nordens“. Und wie sich die kulturellen Vermischungen der Einwohner auf religiöse Feste in diesem Teil Chiles auswirkt haben, haben die beiden Referentinnen ebenfalls anschaulich erläutert.

Die Idee zum Kooperationsprojekt entstand anlässlich der Anfang Mai eröffneten Sonderausstellung „Schätze der Anden - Chiles Kupfer für die Welt“. So bietet die chilenische Lektorin Cynthia Carggiolis Abarza in diesem Sommersemester ein Chile-Proseminar für ihre Studenten an. Ausstellung und Seminar korrespondieren inhaltlich.

Mehr als 100 Spanisch-SchülerInnen, Studienanfänger und an Chile-Interessierte kamen, um Einblick in das Uni-Leben zu nehmen.

Hier kommen Sie zum Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Slotta im Gespräch mit Frau Carggiolis Abarza, Lektorin für Lateinamerikanistik an der Ruhr-Universität Bochum




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